ASB-Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.
 
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Samariter schockten STRELAPARK Stralsund

(17. September 2018, Stralsund)

Sie präsentierten auf der STRELAPARK-Bühne live, wie man sich bei einem Herznotfall unter Einsatz eines "Defis" richtig verhält und erläuterten die Anwendung der ASB-App "MV SCHOCKT": die beiden Rettungsdienstmitarbeiter Anne Antke (v.l.) und Thomas Busch des ASB RV NORD-OST e.V.


Am vergangenen Sonnabend schockten die Samariter des Arbeiter-Samariter-Bundes RV NORD-OST e.V. den STRELAPARK Stralsund. Während des „2. Samariter-Tages“ präsentierten sie neben vielen Leistungsbereichen aus Haupt- und Ehrenamt auch das Projekt „MV SCHOCKT“ - eine Initiative des ASB gegen den plötzlichen Herztod unter zu Hilfenahme öffentlich zugänglicher Automatisierter Externer Defibrillatoren, kurz AED oder "Defi". Mehr als 3000 Menschen sterben jährlich in MV an Herzversagen. „Wir möchten mit dieser Initiative dafür sensibilisieren, selbst in derartigen Notsituationen aktiv zu werden und keine Angst vor dem Helfen zu haben“, sagt Mathias Wähner, Landesgeschäftsführer des ASB Mecklenburg-Vorpommern. „Dabei unterstützt einen ab sofort die eigens dafür entwickelte App ‚MV SCHOCKT‘. Diese zeigt z.B. beim Absetzen des Notrufs an den Rettungsdienst den eigenen Standort an und nur wenige Klicks weiter auch den nächsten zugänglichen Defibrillator. Außerdem enthält die App eine leicht verständliche Darstellung zu den Sofortmaßnahmen bei einer Herznotfallsituation“, ergänzt Wähner.

Eine derartige Wiederbelebungssituation simulierten die Samariter mehrfach an diesem Tag und zeigten den Gästen des STRELAPARKS mit Live-Aktionen, dass niemand Scheu vor dem Einsatz eines "Defis" haben muss. Sobald das Gerät zum Einsatz kommt, führt es den Ersthelfer durch laute und deutliche Instruktionen durch die gesamte Anwendung. Das gibt Sicherheit – auch in einem Notfall.

Dass die Samariter jedoch noch viel mehr können, bewiesen weitere Übungen, die auf dem Außengelände des STRELAPARKS stattfanden. So zeigten Rettungsdienst, Rettungshundestaffel und das Kriseninterventionsteam die sehr gut aufeinander abgestimmte Arbeit im Falle eines Verkehrsunfalls. Ebenfalls mit dabei waren auch der Katastrophenschutz und medizinische Absicherung. Auch diese ehrenamtlichen Bereiche bilden eine wichtige Säule des Vereins.
Von den vielfältigen Angeboten zeigte sich Centermanager Michael Keßler stark beeindruckt und freute sich, den ASB im Einkaufszentrum zu Gast zu haben.

Auch an den einzelnen Ständen in der Mall des STRELAPARKS trafen die Besucher auf viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins. Hier konnten sie all ihre Fragen zu den Themen Leben und Wohnen im Alter, Fahrdienst, Hausnotruf, Integration sowie Kindertagesstätten und Hort loswerden oder einfach ins Gespräch kommen. Und auch für die Unterhaltung der Kinder wurde umfangreich gesorgt. Hüpfburg, Basteln, Tattoos, Glücksrad und Kinderschminken standen bei den kleinen Besuchern ganz hoch im Kurs.

Dem STRELAPARK Stralsund – insbesondere Centermanager Michael Keßler - gilt der Dank der Samariterinnen und Samariter für die Möglichkeit, in diesem Umfang aufzuzeigen, was der Arbeiter-Samariter-Bund in der Region Stralsund und Vorpommern-Rügen an Leistungen zur Verfügung stellt. Heute moderner denn je – wie auch die aktuelle App „MV SCHOCKT“ deutlich macht und damit auch der Gesellschaft einen wichtigen Mehrwert bietet, wenn es darum geht zu helfen oder gar Leben zu retten.
 
Mehr Informationen über den Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband NORD-OST: www.asb-nordost.de

Text: C. Fedor/ASB RV NORD-OST e.V.
Bilder: D. Koberstein/ASB-Landesverband MV e.V.

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