ASB Pflegeheim "Am Weinberg"

Das Pflegeheim "Am Weinberg" in Güstrow erhält 120.000 Euro aus einem Förderprojekt des Bundesumweltamtes

Der virtuelle Scheck wurde von Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben. Das Original traf pünktlich am Tag der Erde, dem "Earth Day", bei Frank Wiesener, dem Einrichtungsleiter des Pflegeheims, ein. Die Klimaerwärmung und die daraus resultierenden Folgen, wie Extremwetterlagen und Hitze: „Das stellt soziale Einrichtungen vor immense Herausforderungen.“ so Svenja Schulze im Livestream der Pressekonferenz.

Freut sich über eine 100%ige Förderung der Maßnahmen: Fran Wiesener

Das neue Förderprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) unterstützt soziale Einrichtungen bei der Bewältigung des Klimawandels. Gerade die vergangenen Sommer mit den vielen heißen Tagen waren sehr belastend. Die Bewohner*innen kommen an bei solchen Temperaturen an ihre Belastungsgrenzen. Auch die vielen Mitarbeiter*innen im Pflegeheim werden bei der, ohnehin bereits körperlich anstrengenden Tätigkeit, stark beansprucht.

Unser ASB Pflegeheim kann jetzt, mit der  Unterstützung des Förderprogramms des Bundesumweltministerium (BMU), weiter daran arbeiten, den Alltag unserer Bewohnenden, gerade in den heißen Sommermonaten, angenehmer zu gestalten. Geplant ist u.a. die Verschattung am Gebäude  mit modernen solarbetriebene Rollläden, der Einbau von Fenstern mit Sonnen- und Wärmeschutzverglasung und eine Terrassenüberdachung zur Verschattung von Aufenthaltsbereichen für ein angenehmes Zusammenkommen im Freien.

Das Förderprogramm richtet sich bundesweit an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit 150 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2023 individuelle Beratungen, umfassende Anpassungskonzepte und konkrete Maßnahmen, um sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Die Maßnahmen zur Klimaanpassung dienen zugleich häufig auch dem Klimaschutz, der Biodiversität, dem Speichern von Regenwasser, der Verbesserung der Luftqualität oder dem Lärmschutz.

 

Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels tragen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in unserer Gesellschaft bei und mindern u. a. die Risiken für Gesundheit, Infrastruktur, Wirtschaft und mehr.

Die hohe Zahl der eingereichten Anträge, die Ende 2020 im 1. Förderfenster des neuen Programms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ eingereicht wurde, zeigt, dass die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei Kommunen und Wohlfahrtsverbänden und sonstigen Trägern sozialer Einrichtungen bereits ein bedeutendes Thema ist. Innerhalb von sechs Wochen waren aus dem gesamten Bundesgebiet – trotz der hohen Belastungen durch die zweite Corona-Welle – rund 600 Anträge mit einem Fördervolumen von fast 100 Millionen Euro eingegangen. Derzeit prüft das BMU in Zusammenarbeit mit dem Projektträger, der ZUG gGmbH alle vorliegenden Anträge. Ein weiteres Förderfensters ist geplant und wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Weitere Informationen zum Förderprogramm

Digitale Scheckübergabe mit Urkunde von Svenja Schulze an Frank Wiesener