ASB Kreisverband Bad Doberan

Unbürokratische Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Das Grand Hotel Heiligendamm übergibt eine große Sachspende an den ASB Kreisverband Bad-Doberan e.V.

Von der Babywindel bis zum Nachttisch - Ein insgesamt fünfstelliger Betrag wurde bereitgestellt, um Flüchtlingsunterkünfte im Landkreis Rostock auszustatten. „Solche Initiativen sind ein Segen“, so Jochen Arenz, Bürgermeister der Stadt Bad Doberan. „Der Bedarf wird immer größer. Umso wichtiger ist es die Aufmerksamkeit für das Thema hochzuhalten.“

Grand Hotel Geschäftsführer André Morzynski hat selbst privat Familien aus der Ukraine aufgenommen und ist auch seinen Mitarbeitern dankbar für die Bereitschaft zu Spenden: „Seit Beginn des Krieges sammeln die Beschäftigten Mittel und bringen Ideen ein, wie man die Menschen unterstützen kann. Uns war es wichtig eine Sachspende zu leisten, die nützlich ist und dort ankommt wo sie gebraucht wird. So entstand der Kontakt zum ASB.“

Der Arbeiter-Samariter-Bund unterhält u.a. eine Unterkunft für Geflüchtete in Bad Doberan und bietet in der Mutter-Kind-Klinik in Graal-Müritz mehreren Familien Platz. „Die Spenden werden überall gebraucht“, so Tobias Lankow, Geschäftsführer des ASB in Bad Doberan. „Wir statten unsere Unterkünfte damit weiter aus und sollte es noch Bestände geben, werden wir diese mit unseren geplanten Hilfsgütertransporten an die polnische Grenze bringen. Auch dort besteht großer Bedarf.“

Das Grand Hotel möchte darüber hinaus Geflüchteten die Möglichkeit bieten, sich als Arbeitnehmer zu engagieren. Es verfügt nicht nur über Unterkünfte, sondern bietet auch Sprachkurse an, um den Einstieg zu erleichtern.

Text und Bild: ASB-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Gemeinsame Hilfe kommt an. Jochen Arenz, Bürgermeister der Stadt Bad Doberan (5.v.l.), André Morzynski, Grand Hotel Heiligendamm (6.v.l.) und Tobias Lankow, Geschäftsführer des ASB in Bad Doberan (8.v.l.)