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ASB-Landesverband MV

Meilenstein für die Region

ASB SCHOCKT startet in Westmecklenburg

Das Interesse am 1. Schweriner Bevölkerungsschutztag war groß!

Das Interesse am 1. Schweriner Bevölkerungsschutztag war groß!

Foto: ASB-Landesverband MV

Was beim 1. Schweriner Bevölkerungsschutztag offiziell verkündet wurde, ist ein echter Durchbruch für die Notfallversorgung in der Region:
Das Ersthelfenden-System ASB SCHOCKT ist jetzt an die Integrierte Leitstelle Westmecklenburg angebunden – und damit bereit für den Einsatz zwischen Elbe und Ostsee.

Und der Start?
Mehr als eindrucksvoll: Innerhalb von nur 72 Stunden haben sich rund 200 neue, qualifizierte Ersthelfende registriert. Ein starkes Zeichen dafür, wie groß die Bereitschaft ist, Verantwortung zu übernehmen – und Leben zu retten.

Wenn Minuten entscheiden

Jährlich kommt es allein in Westmecklenburg zu rund 250 Herz-Kreislauf-Stillständen. In diesen Momenten zählt jede Minute:
Ohne sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit mit jeder Minute um etwa zehn Prozent.
Genau hier setzt ASB SCHOCKT an. Über die Smartphone-App werden registrierte Ersthelfende in unmittelbarer Nähe eines Notfalls durch die Leitstelle alarmiert – oft noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Sie können den Einsatz direkt annehmen, werden zum Einsatzort navigiert und leisten lebensrettende Erste Hilfe. Parallel dazu bleibt die Leitstelle jederzeit erreichbar und koordiniert das Geschehen, während Rettungswagen und Notärzt:innen auf dem Weg sind.

Starke Partnerschaft für mehr Sicherheit

Das System entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen dem ASB-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg. Technisch ist ASB SCHOCKT an das bewährte System „KatRetter“ angebunden.
Gemeinsam wird so ein flächendeckendes Ersthelfer-System aufgebaut, das Menschen schneller erreicht – gerade auch in ländlichen Regionen, in denen Einsatzkräfte mehr Zeit für die Anfahrt benötigen.
Ein weiterer wichtiger Baustein:
In der App sind Standorte von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AED) hinterlegt und können von Nutzer:innen ergänzt werden. So wird im Ernstfall nicht nur schneller geholfen, sondern auch gezielter.

Bei Herz-Kreislauf-Stillständen zählt jede Minute!

Bei Herz-Kreislauf-Stillständen zählt jede Minute!

Foto: ASB-Landesverband MV

Mitmachen kann (fast) jede:r

Das Prinzip ist bewusst niedrigschwellig:
Wer einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat, kann sich über die App registrieren. Nach Prüfung des Qualifikationsnachweises werden die Helfenden für Einsätze freigeschaltet. Gesucht werden Menschen aus allen Bereichen – aus der Bevölkerung ebenso wie aus medizinischen Einrichtungen, Praxen, Kliniken, dem Rettungsdienst, Feuerwehren oder Hilfsorganisationen. Denn klar ist:
Je mehr Menschen mitmachen, desto größer die Chance, dass im Notfall schnell jemand vor Ort ist.

 

Ein starkes Signal – und erst der Anfang

Der Auftakt beim Bevölkerungsschutztag hat gezeigt, welches Potenzial in der Region steckt. Die hohe Zahl an Neuregistrierungen innerhalb kürzester Zeit spricht für sich. Jetzt geht es darum, dieses Netzwerk weiter auszubauen, noch mehr Menschen zu erreichen und die Idee hinter ASB SCHOCKT in die Fläche zu tragen.

 

Danke an alle, die das möglich machen

Dieses Projekt lebt von Zusammenarbeit, Vertrauen und Engagement.
Unser Dank gilt allen Partnern, Unterstützer:innen und Beteiligten, die dieses System auf den Weg gebracht haben.
Und ganz besonders den Menschen, die sich registrieren und sagen:
Wenn es darauf ankommt, bin ich da.